24. November 2011
Castorlaufzeiten der vergangenen Jahre
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20. November 2011
Früherer Castor-Abfahrtstermin in Frankreich
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Trägerkreis der Großdemonstration „Gorleben soll leben“ in Dannenberg
Pressemitteilung 20. November 2011
Veranstalter halten an Großdemo am 26.11. in Dannenberg fest
Früherer Castor-Abfahrtstermin in Frankreich – Viele unterschiedliche Transportabläufe denkbar – „Wir lassen uns nicht verrückt machen.“
Der Trägerkreis „Gorleben soll leben“ hält trotz Informationen, der Castor-Transport könne bereits am Mittwoch in Frankreich starten, daran fest, die geplante Großdemonstration am Samstag, den 26. November um 12.30 Uhr in Dannenberg zu veranstalten.
„Beim jetzt wahrscheinlichen Abfahrts-Zeitpunkt am Mittwoch sind die unterschiedlichsten Szenarien denkbar“, so Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. „Der Transport könnte theoretisch, käme er reibungslos durch, schon vor der Demonstration ankommen. Es spricht aber auch einiges dafür, dass es unterwegs längere Pausen gibt und der Zug erst nach der Demonstration nach Dannenberg rollt. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet.“
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Wir lassen uns nicht verrückt machen. Die Demonstration am kommenden Samstag wird so oder so ein deutliches Zeichen an die Bundesregierung, dass der Weiterbau im Salzstock Gorleben auf breite gesellschaftliche Ablehnung stößt. Wir rufen alle Atomkraftgegner dazu auf, sich so früh wie möglich, aber spätestens zu einer kraftvollen Kundgebung am Samstag auf den Weg ins Wendland zu machen.“
Weitere Informationen auf
Presse-Kontakt für den Trägerkreis:
Wolfgang Ehmke, Pressesprecher BI Lüchow-Dannenberg, 0170-5105606
Jochen Stay, Sprecher .ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie, 0170-9358759
Weitere Pressekontakte:
https://www.gorleben-castor.de/index.php?cont=8
Organisiert wird die Großdemonstration von einem Bündnis aus Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg, der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Kampagnennetzwerk Campact, dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Robin Wood, dem Informationsnetzwerk contrAtom, der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und dem DGB Region Nordost-Niedersachsen.
8. November 2011
Radio Freies Wendland auch bei Castor 2011
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14.00-16.00 Uhr
19.00-21.00 Uhr
23.00-24.00 Uhr
Freitag, 25.11.: 00.00-6.00 Uhr
11.00-13.00 Uhr
14.00-16.00 Uhr
23.00-24.00 Uhr
Samstag, 26.11.: 00.00-7.00 Uhr
16.00-18.00 Uhr
22.00-24.00 Uhr
Sonntag, 27.11.: 00.00-08.00 Uhr
13.00-16.00 Uhr
18.00-20.00 Uhr
22.00-24.00 Uhr
Montag, 28.11.: 00.00-6.00 Uhr
Frequenzen: Lüneburg 95,5 MHz
Uelzen 88,0 MHz
Wendland und weit darüber hinaus: 89,7 MHz
24-Stunden-live-Stream unter: linksunten.indymedia.org
HörerInnentelefonnummer für den direkten Draht ins Radio:
05861 – 98 92 166
per e-mail erreicht ihr uns unter:
8. November 2011
Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg
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Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg“
Unter dem Motte:„ Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg“ wollen Lüneburger Aktionsgruppen (Castor Plenum Lüneburg) eine Menschenblockade auf der Castor Transportstrecke zwischen Uelzen und Winsen durchführen.
Zitate über die geplante Lüneburger Aktion:
„Wenn wir die Gleise betreten, sind wir uns der Gefahren bewusst. Während unserer Blockade handeln wir besonnen und achten aufeinander. Diese Aktion verlangt viel von uns. Wir müssen uns gut vorbereiten und an unsere Absprachen halten. Wir beginnen unsere Blockade erst, wenn die Strecke gesichert ist.“
„So geht es: Wenn die Züge stehen, bilden wir auf den Gleisen der Transport- strecke eine Menschenblockade zwischen Uelzen und Winsen/Luhe d.h. auf der Strecke Hamburg-Hannover.“
Wir kommen zum Zug! Du auch?
„Wir gehen diesen Schritt, handeln entschlossen und gemeinsam, um den Castor aufzuhalten.“
Aktiv werden:
In und um Lüneburg gibt es Mahnwache, Camp in Wendisch Evern und einen Infopunkt an der Scharffkreuzung.
Informiert Euch auf:
24. Oktober 2011
Bundesweiter Castor-Aktionstag 29.10.
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Wie im vergangenen Jahr gibt es vier Wochen vor dem vermutlichen Castortransporttermin wieder einen bundesweitern Aktionstag zum Castor Transport. An vielen Orten werden kleine und große Veranstaltungen deutlich machen, dass der Transport auch in diesem Jahr nicht unbeachtet und unbehindert durch die Republik rauschen kann.
In Lüneburg findet am Samstag, den 29.10.11 um 12:00 eine Kundgebung am Bahnhof statt.
Umweltbewußte AtomkraftgegnerInnen reisen mit dem Fahrrad an.
Im Anschluss an die Kundgebung findet ein Fahrrad Ausflug statt!!
Kommt Zahlreich, gebt die Information weiter!
Bringt FreundInnen und Bekannte mit!
Spenden…Spenden…Spenden…Spenden…Spenden…
Das Castor Plenum Lüneburg benötigt ganz dringend Spenden. Da das Plenum erst seit kurzer Zeit existiert gibt es keinen finanziellen Polster, die teilnehmenden Gruppen verfügen kaum über finanzielle Mittel. Die angelaufene Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Plakate, Info-Veranstaltung, Lautsprecheranlage etc.) werden ca. 2.000 – 3.000 Euro kosten. Vor kurzem scheiterte fast ein Druckauftrag, da das Geld nicht da war (…)
Kontoinhaber:
Castor-Plenum Lüneburg; KTO.: 2032267200;
BLZ.: 43060967; GLS-Bank
Spenden…Spenden…Spenden…Spenden…Spenden…
24. Oktober 2011
Eine Prognose zu Atommüll in Deutschland
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Radioaktiver Abfall fällt bei der Nutzung der Atomenergie zur
Stromerzeugung, bei der Forschung, in der Industrie und in der Medizin
an. Mehr als 90 Prozent des Atommülls in Deutschland ist schwach- oder
mittelradioaktiv, nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)
etwa 120 000 Kubikmeter. Hinzu kommen rund 2000 Kubikmeter
hochradioaktive Abfälle, was etwa 12 500 Tonnen abgebrannten
Brennelementen entspricht. Bleibt es dabei, dass die 9 noch laufenden
Atommeiler bis etwa 2020 schrittweise vom Netz gehen, würde sich die
Menge auf 17 100 Tonnen erhöhen. Es könnte auch etwas mehr oder
weniger sein.
450 Tonnen pro Jahr fallen in Deutschland an hochradioaktiven Atommüll
an.
Asse: 47.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Atommüll in
126.000 Blechfässern lagern in der niedersächsischen Schachtanlage Asse
bei Wolfenbüttel. Die Forschungsanlage unter der Regie des
Helmholtz-Zentrums sollte zum Endlager werden. Nach einer Pannenserie
gab es 2009 einen Betreiberwechsel in die Verantwortung des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS). Das Forschungsbergwerk Asse II kostete die
öffentliche Hand laut Bundesregierung bis Ende 2007 257 Millionen Euro.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums sind die Sanierungskosten
noch nicht absehbar. Schätzungen gehen von mehr als drei Milliarden
Euro aus. Ob da noch andere Sachen lagern wird die Zukunft zeigen.
Schacht Konrad: Schwach- und mittelradioaktiver Müll kann auch in dem
ehemaligen Eisenerzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter
(Niedersachsen) in mehr als 1000 Meter tiefen Stollen eingelagert
werden. Bislang wurden dort 900 Millionen Euro investiert. Für die
Umrüstung zum Endlager für solchen Atommüll sind nach ersten konkreten
Berechnungen mindestens 1,6 Milliarden Euro geplant. Es soll von
2014/15 an bis zu 303.000 Kubikmeter aus Atomkraftwerken und
Forschungseinrichtungen aufnehmen. Die letzte Info ist nicht vor 2019.
Morsleben: In einem Salzstock in Morsleben (Sachsen-Anhalt) liegen
37.000 Kubikmeter Abfall, der dort vor 1998 eingelagert wurde.
Deutschlands bisher einziges Endlager für schwach- und
mittelradioaktiven Müll wurde von 1971 bis 1991 für Abfälle aus der DDR
genutzt, 1994 bis 1998 auch für Atommüll aus Westdeutschland. Nach
einer erfolgreichen Klage gegen das Endlager läuft das Verfahren zur
Stilllegung. Die bis Ende 2007 entstandenen Kosten für Morsleben gibt
der Bund mit 646 Millionen Euro an, die Gesamtprojektkosten werden auf
2,2 Milliarden geschätzt.
Nach dem Atomgesetz ist der Bund zudem verpflichtet, ein Endlager für
hochradioaktive Abfälle zu schaffen, das bis 2030 betriebsbereit sein
soll. Wo dieses Lager sein wird, ist noch nicht entschieden.
Wenn wirklich alle Atomkraftwerke bis 2021 in Deutschland abgeschaltet
werden, dann wird der Rückbau der Atomanlagen in Deutschland nicht vor
2070 abgeschlossen sein. Eine Prognose wie hoch der dann anfallende
Atommüllberg sein wird, habe ich noch nicht gesehen. Bei allen
Prognosen werden auch Atomtransporte anfallen.
Noch einige Zahlen:
Weltweit sind 300.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll bis Ende 2010
anfallen. Ein Ende ist nicht in Sicht.
In Russland lagerten 2008 mehr als 700.000 Tonnen radioaktiven Mülls
unterschiedlicher Strahlung, davon 140.000 Tonnen aus europäischen
Meilern.
Dieter, Arbeitskreis gegen Atomanlagen Frankfurt
18. Oktober 2011
Das marode Finanzsystem und notwendige Konsequenzen
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Prof. Bernd Senf aus Berlin im Cafe Neun in der Uni Lüneburg. Er hält einen unglaublich guten Vortrag über das marode Finanzsystem und notwendige Konsequenzen. Beginn ist 19.00 Uhr.
Herzliche Grüße Elke Röhl
26. August 2011
Demonstration in Gorleben wegen Strahlenalarm
Posted by LIgA under Aktionen, Ausstieg, Castor, Endlager | Tags: Atompolitik, Atomtransport, Castor, Demokratie, Gorleben, Widerstand |Leave a Comment
„Pressemitteilung 26.8.2011 (BI Lüchow-Dannenberg)
Demonstration in Gorleben wegen Strahlenalarm
Die Kartoffelscheune, das Zwischenlager Gorleben, vermeldet Strahlenalarm!
Die Menschen im Landkreis Lüchow- Dannenberg sehen ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
Die Castorhalle strahlt in unzumutbarem Ausmaß.
Deshalb findet am Sonntag, den 28.8.2011 um 13 Uhr eine Kundgebung der Bürgerinitiative Umweltschutz und der Bäuerlichen Notgemeinschaft am Schwarzbau Gorleben, dem Erkundungsbergwerk, statt.
Die klare Forderung: das Bundesumweltministerium mit Minister Röttgen und die Bundesregierung, namentlich Bundeskanzlerin Merkel müssen umgehend den noch für diese Jahr geplanten Castortransport absagen!
Kerstin Rudek“ (BI Lüchow-Dannenberg)
19. August 2011
critical mass (kritische Masse) am 3. September in Lüneburg?
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critical mass (kritische Masse)
Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
In Lüneburg soll angeblich am 3. September die erste critical mass stattfinden. Wer weiß Näheres darüber?
Was ist critical mass?
Ein weltweiter friedlicher Zufall: In vielen Städten der Welt Treffen sich Radlerinnen und Radler um gemeinsam die gleiche Strecke durch ihre Stadt zu fahren. Sobald mindestens 16 Radfahrern/innen in einer Gruppe unterwegs sind (die kritische Masse), dürfen diese laut Straßenverkehrsordnung eine Straßenfahrspur in der ganzen Breite nutzen und müssen sich nicht mehr an den rechten Fahrbahnrand quetschen.
Entstehung und Grundzüge
Die erste „critical mass“ genannte Fahrraddemo startete im September 1992 in San Francisco. Seit diesem Start treffen sich Radfahrer weltweit mehr oder weniger regelmäßig zu gemeinsamen Fahrten durch die Städte. Von Stadt zu Stadt gibt es verschiedene Umgangsweisen mit Verkehrsregeln und Autos sowie der Polizei. Eine „critical mass“ hat keinen Verantwortlichen sowie keine zentrale Organisation (lediglich einen Urheber der Aktion). critical-mass-Aktionen entstehen, wenn irgendeine Person sich einen Ort und einen Zeitpunkt überlegt und zu einer gemeinsamen Fahrt via Internet, Plakate, Mundpropaganda oder einem ähnlichen Kanal aufruft, Ort und Zeitpunkt bekanntgibt. Wenn sich daraufhin genügend Menschen einfinden, um gemeinsam zu fahren, findet die critical mass statt.
Organisation?
Es gibt keine! critical mass organisiert sich von selbst. Darum: weitersagen, Flyer machen, kopieren und verteilen.
Stau?
Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr! Die Autofahrer/innen stehen nicht im Stau, sie sind der Stau!
Demo?
Die critical mass ist KEINE Demonstration! Die Gruppe fährt nur zufällig die gleiche Strecke.
Wie?
Die Masse fährt langsam und gemütlich, damit sie eine Einheit bleiben kann.
Warum?
Weil Fahrradfahren in der Gruppe Spaß macht und auch sonst so einiges dafür spricht.
Verhaltensregeln bei jeder critical mass:
1. Die Gruppe fährt auf einer Spur.
2. Die Gruppe bleibt kompakt und beisammen um durch den motorisierten Verkehr nicht zerrissen zu werden.
3. Alles bleibt friedlich und lässt sich durch aggressive Autofahrer/innen nicht provozieren. Der Verkehr wird nicht absichtlich gestört, denn es geht nicht um Verkehrsbehinderung anderer.
4. Das Motto lautet: “Wir behindern nicht den Verkehr, sondern wir sind der Verkehr!“
5. Es gibt keine/n Organisator/in oder Anführer/in, auch wenn die Polizei vielleicht noch so gerne eine/n hätte.
6. Die Geschwindigkeit bleibt moderat, so ca.15 Km/h.
7. Jede/r, der mitfährt, ist natürlich für sich selbst verantwortlich.
Verband (§ 27 StVO)
(1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Kinder- und Jugendgruppen zu Fuß müssen, soweit möglich, die Gehwege benutzen.
(2) Geschlossene Verbände, Leichenzüge und Prozessionen müssen, wenn ihre Länge dies erfordert, in angemessenen Abständen Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei lassen; an anderen Stellen darf dieser sie nicht unterbrechen.
(3) Geschlossen ist ein Verband, wenn er für andere Verkehrsteilnehmer als solcher deutlich erkennbar ist. Bei Kraftfahrzeugverbänden muss dazu jedes einzelne Fahrzeug als zum Verband gehörig gekennzeichnet sein.
(4) Die seitliche Begrenzung geschlossen reitender oder zu Fuß marschierender Verbände muss, wenn nötig (§ 17 Abs. 1), mindestens nach vorn durch nicht blendende Leuchten mit weißem Licht, nach hinten durch Leuchten mit rotem Licht oder gelbem Blinklicht kenntlich gemacht werden. Gliedert sich ein solcher Verband in mehrere deutlich voneinander getrennte Abteilungen, dann ist jede auf diese Weise zu sichern. Eigene Beleuchtung brauchen die Verbände nicht, wenn sie sonst ausreichend beleuchtet sind.
(5) Der Führer des Verbands hat dafür zu sorgen, dass die für geschlossene Verbände geltenden Vorschriften befolgt werden.
(6) Auf Brücken darf nicht im Gleichschritt marschiert werden.
Weitere Informationen
http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29
http://deu.anarchopedia.org/Critical_Mass
http://www.critical-mass.de/links.html
17. August 2011
Weder Atombonzen noch -katastrophen kennen Grenzen – wir auch nicht!
Posted by LIgA under Aktionen, Aktionstreffen, Castor, Kraftwerke | Tags: Anti-Atom, Atomkraft, Demokratie, Demonstration, Lüge, Rechtsbeugung, Widerstand |Leave a Comment
Weder Atombonzen noch -katastrophen kennen Grenzen – wir auch nicht!
Wir bitten alle um Teilnahme an der Mobilisierung und der Demo selbst. Von
der Webseite könnt ihr euch ein prima Plakat runterladen, es kopieren und
verbreiten. Ihr könnt aber auch zum Selbstkostenpreis von uns welche
kriegen.
Die inhaltlichen Aufrufe mit längeren Texten bleiben den einzelnen Gruppen
überlassen, da es ein breites Bündnis ist. Mittlerweile sind in Belgien
auch gemäßigtere Umweltorganisationen dabei, die unbedingt gebraucht
werden, um viele Leute nach Tihange zu kriegen. Nach ausführlichen
Gesprächen (in 3 Sprachen) ist klar, daß wir zwar als kleinsten
gemeinsamen Nenner die belgische gemeinsame Forderung unterstützen:
„Abschalten der 3 ältesten belg. AKWs: Tihange 1 und Doel (bei Antwerpen)1
und 2 sofort, die anderen 4 schnellstmöglich, aber mindestens nach dem
Ausstiegsgesetz von 2003!“ Nach diesem müßten die 3ältesten (Tihange1 ist
z.B.von 1975) 2015 vom Netz gehen, aber die Betreibergesellschaft,
Electrabel, die Gaz de France gehört, klüngelt mit Politikern feste über
Verlängerungen bis St.Nimmerlein. Da Belgien wegen des üblichen
Regionenhickhacks wiedermal keineRegierung hat, ist alles offen, was
ausgenutzt werden muß.
Wir sind froh, mit den Belgiern das erste Mal seit 1982 wieder gemeinsam
was machen zu können, und haben deshalb nicht auf unserem üblichen „alle
abschalten sofort!“ bestanden, weil B auch noch 52% Atomstrom hat, damit
wir nicht unrealistisch wirken. Das wichtigste ist, daß dort überhaupt
wieder was läuft. ABER :
Selbstverständlich werden wir mit unserem Redebeitrag, auf Flugblättern
und Transpas konsequentere Forderungen einbringen, haben wir auf der PK
auch schon getan. UND IHR AUCH, WA?
Die Demo wird parteiunabhängig organisiert, aber finanzielle
Unterstützung, auch von Parteien, ist hochwillkommen und nötig.
Die Demo beginnt um 14:00 in der (touristisch interessanten ) Altstadt von
Huy, dann etwa 4 km Marsch zum AKW-Gelände, dort Kundgebung mit Reden in 3
Sprachen, Kultur, fantasievollen Aktionen (noch Beiträge möglich) sowie
der bewährten Volksküche aus Euskirchen.
(weiterer Orgakram auf der Webseite)
Wer uns zu einer mobilisierenden Veranstaltung einladen möchte, kann das
gern tun, evtl würde auch aus Lüttich einer, der deutsch spricht,
mitkommen gegen Fahrtkosten.
Mehr Infos unter: http://stop-tihange.org.

